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Ausstellungen zur Archäologie
in Bayern

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bis 30.03.2012, Ingolstadt
„Das Geheimnis der Illuminaten in Ingolstadt
und das Ende der alten Universität"
Sonderausstellung des Stadtmuseums Ingolstadt
Ingolstadt zählt zu den geschichtsreichen Orten Bayerns. Die Stadt wird nicht nur durch ein karolingisches Erbe geprägt, sondern im mittelalterlichen Bayern auch durch ihre hohe Bedeutung als Residenz. Herzog Ludwig der Reiche eröffnet 1472 die Hohe Schule zu Ingolstadt. Erstmals im Herzogtum Bayern nimmt eine Universität ihren Vorlesungsbetrieb auf: Philosophen, Mediziner, Theologen und Juristen. Johann Adam Weishaupt, junger Professor des Kirchenrechts, gründet am 1. Mai 1776 in Ingolstadt den Bund der Perfectibilisten, später bekannt als Illuminatenorden.
Die Ausstellung in Ingolstadt zeigt sich im Spannungsfeld zwischen Aufklärung und Jesuiten, zwischen Moderne und überkommener Tradition. Ein dritter Aspekt betrifft das sich verändernde Kurfürstentum Bayern: 1777 stirbt der letzte altbayrische Wittelsbacher ohne legitimen männlichen Erben. Die Erbfolgeregelung gemäß Hausvertrag von 1766 sieht Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz vor. In der Pfalz ein erfolgreicher und aufgeklärter Fürst, hat er in München nur wenig Fortune und war nur mäßig beliebt. Kurfürst Karl Theodor ließ den Orden der Illuminaten in mehreren Stufen verbieten. Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit dem weiteren Lebensweg Weishaupts nach dem Verbot des Ordens, seiner Flucht nach Regensburg und Gotha bis zu seinem Tode. Trotz des Schicksals ihres Vaters wurden Weishaupts vier Söhne wieder im bayerischen Staatsdienst tätig
Newsletter Stadt Ingolstadt, 17.09.2011



siehe auch:


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